Mit dem Kopf durch die Wand…

Jetzt ist es definitiv soweit: Amon ist mitten in der Pubertät. Unser Alltag ist mal mehr, mal weniger außer Rand und Band. Am einen Tag sind wir rundum glücklich, am anderen total durch den Wind. Phasenweise lebt Amon derzeit ganz nach dem Motto „ich mach das, was du nicht willst“ und hält mich mit seinen immer neuen – und leider nicht immer guten – Ideen auf Trab.


Aber nicht nur im Kopf wird Amon so langsam erwachsen. Wenn wir heute zusammen die Straße entlang laufen sieht man in den meisten Gesichtern ganz offensichtlich großen Respekt vorm mittlerweile immer muskulöseren – und vor allem großen Hund – was mich zugegeben teilweise ziemlich amüsiert. Stolze 39,3 kg brachte Amon das letzte Mal auf die Waage. Aus dem kleinen Tollpatsch ist somit ein echter Prachtkerl geworden – und ich bin mir sicher, wenn Amon ein Mensch wäre, wäre er dank der vielen Komplimente, die er für sein Aussehen tagtäglich einstecken darf unglaublich und unerträglich eingebildet (soviele „wows“ und „guck mal wie schön“-Sätze hört ein normaler Mensch in seinem Leben vermutlich selten)!

Amon ist mein ganzer Stolz – auch wenn ich ihn manchmal echt wortwörtlich auf den Mond schießen könnte! Jedemenge Mitfühlende bauen mich in den (derzeit wie schon gesagt öfter vorkommenden) „Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Momenten“ mit guten Zusprüchen im Sinne von „Vanessa, wenn du diesen Hund erzogen hast, kommst du später mit jedem Kind absolut problemlos klar“ auf – oder versuchen es zumindest. 



Sehen wir das ganze doch mal positiv: mit so einem pubertären Jungspund als Begleiter ist einem nie langweilig und es ergeben sich tagtäglich jede Menge Möglichkeiten, die eigene Geduld und Ausdauer auf die Probe zu stellen und dabei bestenfalls sogar noch die Nerven zu behalten.

Leider ist so eine pubertäre Phase ja nicht nur für den Hund, sondern vor allem für Frauchen und Herrchen oft einfach nur mega peinlich – man hat mich gewarnt! … und ich habe mich tatsächlich leider schon in so mancher „Notsituation“ beim klassischen „ohh-das-hat-er-ja-noch-nie-gemacht!- Sorry-der-ist-mitten-in-der-Pubertät-Genuschel“ erwischt – und bin anschließend selbstverständlich knallrot angelaufen. Keine Ahnung was da mehr als Auslöser für das ironische Grinsen meiner desinteressierten Gesprächspartnern gewertet werden konnte – Amons Benehmen, meine zugegeben sehr einfallslose Entschuldigung oder mein hochroter Kopf…



Tja – wie sagen wir so schön: Augen auf und durch! Und um es klassisch auszudrücken: „ist ja alles nur eine Phase – die geht (hoffentlich!!!) auch (gaaanz schnell) wieder rum 😉

PS: ja ich weiß – die Fotos sind absolut schlecht… Zur Entschuldigung: wie bereits beschrieben bin ich momentan – Dank Amon – total ausgelastet… nächstes Mal gibt es wieder bessere Bilder – versprochen 😉

Vanessa Julia mit Amon

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